Am 06.Juli geht's los, am 01.August arbeiten wir wieder!! Die Planung, wie immer sehr locker, bezog einige Tage Elsass ein und 3 Tage für die Rückfahrt. Wir starteten, nun schon erfahren, am Freitag früh gegen 6:00 und zur Mittagspause gegen 13:00 standen wir schon vor der Schranke des CP Molsheim . Diesen Platz fanden wir so Klasse, das wir "zufällig" auf der Rückfahrt noch einmal dort übernachteten.

Genau so stellen wir uns einen Campingplatz vor, unparzelliert, teilweise schattig, supernetter Service, preiswerter Platz auch in der Hochsaison, immer eine Lücke auch ohne Anmeldung, Baquetteservice morgens, nicht zu nah, aber zu Fuß erreichbares Ortszentrum und ein beheiztes Freibad vor der Tür mit freiem Eintritt für Camper.  Ein- bis Zweimal wöchentlich wird auf dem CP frischer Flammkuchen "hergestellt" und angeboten. Unbedingt probieren!! Das Schmankerl waren die gut ausgebauten Radwege. So geht es von hier aus direkt fast ohne Straßenverkehr am Kanal entlang ohne Berge bis Strasbourg (ca 26km). Hier einige Impressionen vom Platz, Strasbourg, Colmar

 

   

 

                         

 

     

 

        

 

                          

 

                       

 

 

                        

 

 

       

 

                  

 

    

Die nächste Etappe endete in der Nähe von Bourg en Bresse. Diesen Platz empfehlen wir nur demjenigen, der in höchster Not und müde preiswert übernachten möchte. Sanitär ist jedoch in Ordnung so wie auch der Preis.

Von Bourg aus war es eine schöne Tagestour bis Sisteron. Aus der Erfahrung vom letzten Jahr fuhren wir den CP in Salignac an. 2011 hatten wir gute Erfahrungen gemacht. Der Platz hat sich nicht verändert. Er ist nach wie vor ruhig gelegen, mit schönem Pool und kleinem Restaurant ausgestattet, Sanitär ist sauber und der Platz ist sehr preiswert. Ein großer Nachteil ist jedoch, dass es keinen Baquetteservice mehr gibt. Der nächste Bäcker ist ca 10km entfernt!!!!! Ein Tagesausflug nach Digne les Bains und zu Koodza (nebenan noch weitere "Geschäfte") entschädigten. Nein, wir sind keine Kulturbanausen, Sisterion, Lurs und andere Highlights hatten wir schon und weitere westlich der Durance folgen!

          

 

         

 

Unser eigentliches Ziel fest vor Augen freuten wir uns, nun endlich in Bormes les Mimosas zu landen und im Mittelmeer zu Baden. Seit unserer Ankunft in Molsheim waren wir ja eigentlich schon im Urlaub und haben diesen und die Erlebnisse auch genossen. So richtig weiß unsere Seele aber erst zu baumeln, wenn wir in unserem Bormes sind. Gut zwei Wochen verbrachten wir dort. Wir haben uns mal Cannes angeschaut, waren wieder mal in Aix en Provence, Port Grimaud und St. Tropez, haben viel gebadet und einen neuen Strand entdeckt (wird hier nicht verraten), waren lecker essen im La Flamm in Le Lavandou (in der Hochsaison anmelden), und (ja) das Hinterland bis Draguignan haben wir auch weiter erforscht. Übrigens gibt es dort einen (kaum erwähnten) Dolmen, den die Kelten hinterlassen haben. Die Schoolmänner aus Diekholzen kamen in Bormes dazu, unsere Tochter war auch dabei. Es war schön!!

      

      

   

     

   

 

   

 

     

 

 

 

    

 

 

 

       

 

 

 

 

    

 

   

 

   

 

    

 

     

 

   

 

   

 

   

 

Nun ja, dann kam am 27. noch eine Geburtstagsfeier, und kurz danach brachen wir auf, gen Heimat.

Ganz wichtig als Erfahrung: die N 75 von Sisteron nach Grenoble oder umgekehrt an einem Samstag im Sommer: NEIN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wir kamen bis kurz vor Grenoble (da, wo man von der N75 auf die Autobahn fahren kann). Dort suchten wir gegen 17:00 eine Übernachtung und fanden diese auf dem CP Herbelon . Ein sehr schöner, jedoch auch teurer Platz (35.- für zwei Personen, Wowa, Strom etc). Ein Surferparadies ist der Platz und der See. Alle Plätze sind direkt am See gelegen, der Pool ist eine Erfrischung, zum Schwimmen zu klein. Service und Sanitär waren absolut in Ordnung. Wir haben in der Nachbarschaft noch ein Dorffest (Fete du Lac) miterlebt. Der Platz in der Lage ist sein Geld durchaus wert.

   

 

   

 

    

Übrigens haben wir während der gesamten Zeit nach diesen Alkoholtestern gefragt, die ja seit dem 01.07. Pflicht sein sollen. Wir wurden überall erstaunt angeschaut, bzw. wurden verwiesen an Tankstellen, von dort an Apotheken, von denen an Tabakläden.... Wir fragen im nächsten Jahr noch mal. Das fällt mir bei dem letzten Bild gerade so mal ein. Also, nach diesem schönen Abend sind wir bis Molsheim gefahren (ich erwähnte es am Anfang), haben dort noch mal "geflammkucht", geschwommen im Freibad und sind am nächsten Abend wohlbehalten und sehr erholt zu Hause angekommen. Und soll ich mal was sagen? Im nächsten Jahr fahren wir nicht über die A5 nach Mulhouse sondern wieder über Strasbourg (auf der Stadtautobahn etwas zähfliessend) und kuscheln hinter Colmar oder wieder mal in Quingey.

PS: Unsere Bibel für Frankreich: "Le Guide Officiel Camping Caravaning" Alle CP, von denen wir hier seit 2004 berichteten, haben wir, wenn wir keine Lust mehr hatten, weiter zu  fahren, in diesem Buch gefunden! Wenn wir vor CP standen, die der ADAC. der ACSI usw. empfehlen, die aber in der Hochsaison hoffnungslos überfüllt waren, half uns unsere "Bibel" immer weiter und führte uns zu CP, die wir im Nachherein sogar besser fanden.